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Positionierung des Verbunds der SAPV-Teams Nordrhein e.V. zum Paragraf 217 StGB und der angestrebten Neuregelung der Suizidbeihilfe

Der Vorstand des VSTN e.V. hat aufgrund der Kontroversität des Themas die Mitglieder des Verbunds zu einem Workshop eingeladen. Zielsetzung des Workshops war, eine breite Diskussion mit möglichst vielen Mitarbeitenden der im VSTN e.V. zusammengeschlossenen SAPV-Teams zu führen und eine im Verbund getragene Positionierung zu finden. Dies ist gelungen.

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Schnelle Einigung mit den Krankenkassenverbänden erreicht! Die Versorgung von Sterbenden und Schwerstkranken kann damit hoffentlich auch unter den erschwerten Bedingungen der CoViD-Pandemie aufrechterhalten werden.

Der Bereich Nordrhein gehört mit dem Landkreis Heinsberg zu einem der besonders von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gebiete in Deutschland.

Durch Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 werden viele Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen erwartet. Bundesweit räumen Krankenhäuser ihre Betten, um für den erwarteten Ansturm gewappnet zu sein. In der Folge erhöht sich die Arbeitsbelastung und der Druck auf die ambulante Patientenversorgung, in der stationäre Behandlungsfälle übernommen und weitergeführt bzw. Patienten versorgt werden, die in der aktuellen Situation einer stationären Behandlung bedürften, aber nicht aufgenommen werden können.

Auch im ambulanten Setting erkrankt medizinisches und pflegerisches Personal oder muss infolge eines Kontakt zu Coronavirus-Trägern in die häusliche Isolation. Zusätzlich ist die tägliche Versorgung der Patient*innen durch den aufwändigen Infektionsschutz infolge der zahlreichen und mittlerweile unübersichtlichen Verbindungen und Kontakten zu Infizierten mit erheblichem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden.

In der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sind einige Leistungserbringer in Sorge, dass sie bei einem weiteren Anschwellen der Pandemie die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Patienten nicht mehr gewährleisten können. Damit würde eine nicht geringe Anzahl an besonders vulnerablen Patienten ohne umfassende palliative Versorgung mit höchster Symptomlast zurückbleiben.

 

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Für eine würdevolle Versorgung von Sterbenden und Schwerstkranken  in Pandemiezeiten in Heimen und Zuhause

Das Management der Covid-19-Pandemie scheint insbesondere in stationären Pflegeeinrichtungen oftmals alleinig vom Gedanken gesteuert, das Risiko für Infektionen zu minimieren. In der Folge führen Zimmerquarantänen und Besuchsverbote teils zu einer nur schwer ertragbaren Situation für schwerstkranke und sterbende Menschen. Auch wenn das Hausrecht und die einrichtungsindividuelle Auslegung des Infektionsschutzgesetztes zweifelsohne bei den Einrichtungen liegt, stehen wir als Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V. dafür ein, dass kein Mensch in schwerster Krankheit und im Sterben alleine gelassen werden darf. Wir stellen daher stellvertretend für die täglich in die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender eingebundenen SAPV-Teams sowie Haus- und Fachärzte Forderungen zur ethisch tragfähigen Versorgung palliativer Patienten. 

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Positionspapier der AG „Ambulante Palliativversorgung“ aus Nordrhein zum vorgesehenen bundeseinheitlichen Rahmenvertrag für die Durchführungen der Leistungen nach § 37b SGB V

Ambulante Palliativversorgung in Nordrhein: Was wurde erreicht?
In Nordrhein gibt es seit langem ein hohes Engagement von Haus- und Palliativärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung in der ambulanten Palliativversorgung. Mit dem seit 2005 geltenden Palliativpflegevertrag und den 2006 geschlossenen Verträgen zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) ist es innerhalb weniger Jahre gelungen, ein Versorgungsnetz in ganz Nordrhein aufzubauen. Auch die SAPV konnte durch den ab 2009 geltenden Rahmenvertrag nahezu flächendeckend ausgebaut werden. Da neben der AAPV und SAPV noch Leistungen der palliativen Regelversorgung auf der Basis des einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) erbracht werden, ruht die ambulante Palliativversorgung in Nordrhein auf drei Säulen.

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Satzung des Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V.

Im Frühjahr 2013 haben sich fünf SAPV-Teams mit dem Ziel zusammengefunden, einen Interessensverbund der SAPV-Teams Nordrhein zu gründen.

Die Mitglieder des VSTN e.V.  wenden sich als Leistungserbringer in ihrem täglichen Tun unheilbar kranken und sterbenden Menschen zu. Im verbandlichen Zusammenwirken gilt ihr Engagement insbesondere der strukturellen Weiterentwicklung der medizinischen, pflegerischen und psychischen Unterstützung kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen in der Region Nordrhein.

Der Verbund der SAPV-Teams Nordrhein versteht sich als Teil der weltweiten Hospizbewegung und fühlt sich deren Grundsätzen und Zielen verpflichtet. Er fördert die Verbreitung des Gedankens des grundrechtlich garantierten Anspruchs auf ein menschenwürdiges Sterben in der Öffentlichkeit im Zusammenwirken mit Politik und Leistungserbringern in Nordrhein.

Der Anspruch der Versicherten auf SAPV wurde mit der Gesundheitsreform 2007 geschaffen. Der Bereich Nordrhein war bundesweit die erste Region mit einem gemeinsamen einheitlichen Vertrag fast aller gesetzlicher Krankenkassen. Die Vertragslandschaft hat sich komplex verändert.

Der VSTN e.V. sichert den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern u.a. hinsichtlich der Interpretation der GBA-Richtlinien und der bestehenden Verträge über die Erbringung Spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung und bietet organisatorische sowie inhaltliche Hilfestellung an. Er wirkt bei der Fortentwicklung der bestehenden Verträge bzw. bei der Ausarbeitung neuer Verträge und Strukturen mit.

Der Verbund tritt auch als ein Vertreter berufspolitischer Interessen der SAPV-Leistungserbringer in Nordrhein auf. Darüberhinaus beabsichtigt der VSTN e.V. die SAPV im Sinne zu optimierender Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität im Interesse kranker und sterbender Menschen nachhaltig weiterzuentwickeln und eng mit der übrigen Palliativversorgung incl. Ehrenamt zu verknüpfen. Zur Verwirklichung dieser Zielvorstellungen hat der VSTN e.V. am 10.04.2013 den Verein Verbund der SAPV-Teams  Nordrhein e.V. mit der hier einsehbaren Satzung gegründet.

 

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Unser Team

  • Dr. Ulrich Grabenhorst

    1. Vorsitzender

    HomeCare Linker Niederrhein gGmbH

    Venloer Str. 40a

    41751 Viersen

    Tel.: +49 2162 3613 20

    Fax: +49 2162 36132 10

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Dr. Astrid Lueg

    2. Vorsitzende

    Palliativteam SAPV RheinErft
    GmbH

    Königstraße 33

    50321 Brühl

    Tel.: +49 2232 949 99 22

    Fax: +49 2232 949 99 23

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  • Dr. Manfred Klemm

    Kassenwart

    Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V.

    Venloer Str. 40a

    41751 Viersen

    Tel: +49 2162 36132 90

    Fax: +49 2162 36132 10

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  • Stephanie Rühs

    Schriftführerin

    SAPV Wuppertal GmbH

    Kreuzstraße 51

    42277 Wuppertal

    Tel.: +49 202 769716 20

    Fax: +49 202 769716 21

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  • Kirsten Horn

    Büro

    Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V.

    Venloer Str. 40a

    41751 Viersen

    Tel: +49 2162 36132 90

    Fax: +49 2162 36132 10

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Über uns - VSTN e.V.

Als Interessensverbund vertritt der VSTN e.V. einen Großteil der SAPV-Teams in Nordrhein. Seine Mitglieder wenden sich in ihrem täglichen Wirken unheilbar kranken und sterbenden Menschen zu. Im verbandlichem Zusammenwirken setzt sich der VSTN e.V. gemeinsam mit seinen Mitgliedern für die strukturelle Weiterentwicklung der medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Zugehörigen in der Region Nordrhein ein. 

Der Verein führt den Namen Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V. Er hat seinen Sitz in Viersen und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Viersen eingetragen. Den Vorsitz führt Dr. Ulrich Grabenhorst. 

 

 

Latest News

Ab sofort steht die zweite Auflage der Broschüre Zum Umgang mit Off-Label-Use in der Palliativmedizin auf den Websites der beiden Herausgeber (Dr. Constanze Rémi und Prof. Dr. Claudia Bausewein, Kompetenzzentrum Palliativpharmazie mit Zentralstelle Off-Label-Use, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München und Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin) online zu Verfügung. Die Printausgabe der deutschen Fassung kann ab sofort in der Geschäftsstelle der DGP bestellt werden.

 

Adresse

VSTN e.V.
Verbund der SAPV-Teams Nordrhein e.V.
Vorsitzender
Dr. med. Ulrich Grabenhorst
Venloer Straße 40
41751 Viersen

Tel.: 02162 3613 290
E-Mail: info@vstn.net

Links

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
www.dgpalliativmedizin.de

Deutscher Hospiz- u. PalliativVerband
www.dhpv.de

Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V.
www.hospiz-nrw.de